Ausländergewalt im Alltag: erneut sexuelle Belästigungen, Vergewaltigung und Raub

Lörrach/Kassel/Moers/München. Auch weiterhin werden nun nach und nach Übergriffe auf Frauen im öffentlichen Raum bekannt. Offenbar wahllos greifen die meist als „südländisch“ oder „nordafrikanisch“ beschriebenen Täter die Frauen an. Diese seit Jahren bekannte Alltagsgewalt und -kriminalität, die von besagtem Täterkreis ausgeht, dringt seit den Silvesterexzessen von Köln nun geballt an die Öffentlichkeit. Der von vielen Beobachtern in den letzten Jahren ausgesprochene Verdacht, wonach in der medialen Berichterstattung bewußt auf die Herkunftsnennung von ausländischen oder ausländisch-stämmigen Tätern verzichtet wird, scheint sich nunmehr zu bestätigen.

In Lörrach belästigten drei obdachlose Rumänen am Dienstag in der Öffentlichkeit Frauen sexuell. Passanten, die dieses Verhalten unterbinden wollten, wurden von den Ausländern verprügelt. Schließlich konnte die Polizei die Täter verhaften. Ermittlungen sind angelaufen, heißt es im Polizeibericht.

Am Montag belästigte ein als „nordafrikanisch“ aussehend beschriebener Mann eine 41jährige an einer Bushaltestelle in Kassel und entblößte sich dabei. Die Fahndung der Polizei läuft.

Im nordrhein-westfälischen Moers versuchten zwei Täter nach dem Muster der Kölner Silvesternacht zwei Frauen zu bedrängen. Als den Frauen die Flucht gelang, raubten die Männer mit „südländischem Aussehen“ einen älteren Mann aus, so der Polizeibericht.

Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, ereigneten sich in München am Sonntag und Montag gleich vier Übergriffe auf Frauen durch ausländische Täter. In einem Fall wurde eine 18jährige von zwei irakisch- oder türkischstämmigen Männern vergewaltigt.

Eine andere Frau wurde am Sonntagabend in München Opfer eines versuchten Straßenraubes im Stadtteil Schwabing. Als sie sich weigerte, dem Täter, der nur gebrochen Deutsch sprach, ihr Geld auszuhändigen, schlug er die Frau. Durch Hilferufe konnte sie den Mann in die Flucht schlagen.

Am Montagmorgen versucht ein Täter mit ebenfalls „südländischer Erscheinung“ einer 21jährigen Münchnerin im Bahnhofsviertel die Handtasche zu rauben. Als sie sich wehrte, griff er die junge Frau an und verletzte sie leicht. Der Mann flüchtete ohne Beute.

Nur zwei Stunden zuvor war in Lehel einer 55 Jahre alten Frau auf einer Rolltreppe die Handtasche geraubt worden. Der Täter wurde auch in diesem Fall als „Südländer“ beschrieben. (sp/ag)

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Flüchtlinge nach Diebestour festgenommen | Mitte (Kassel)

Kassel. Zwei Männer im Alter von 23 und 18 Jahren sind am Samstag nach mehreren Ladendiebstählen vorläufig festgenommen worden. Der ältere Mann war bereits am Freitag wegen Diebstahls aufgefallen.

Die Polizei ermittelt nun gegen die in Gießen untergebrachten Asylsuchenden wegen des Verdacht des gewerblichen Bandendiebstahls.

Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner fielen die Männer zunächst bei einem Ladendiebstahl in einem Schuhgeschäft an der Oberen Königsstraße auf. Hier waren sie gegen 15 Uhr von einer Mitarbeiterin beim Einstecken von Sportschuhen erwischt worden. Die beiden flüchteten mit der Beute. Etwa zwei Stunden später tauchten sie in einem Bekleidungsgeschäft am Opernplatz auf. Der Sicherheitsdienst war bereits durch die Tat im Schuhgeschäft alarmiert.

Zunächst betrat einer der beiden die Umkleidekabine mit vier Jeanshosen, dann folgte der zweite Mann mit einer Sporttasche. Gemeinsam verließen sie die Kabine, ohne die Hosen sichtbar in der Hand zu halten. Beim Verlassen der Abteilung sprachen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sie an, nahmen sie vorläufig fest und informierten die Polizei. Die Beamten stellten neben den vier Jeans auch die Turnschuhe sicher.

Beide Männer mussten auf das Innenstadtrevier. Dort wurde bekannt, dass der 23-Jährige bereits am Freitag wegen eines Diebstahls von drei Jacken und sechs Sweatshirts festgenommen worden war.

Rubriklistenbild: © dpa

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Versuchter Totschlag: Flüchtling aus dem Irak in U-Haft | Wolfhagen

Wolfhagen/Kassel. In der Flüchtlingsgemeinschaftsunterkunft Pommernanlage im Wolfhager Ortsteil Gasterfeld hat es in der Nacht zum Dienstag eine blutige Auseinandersetzung gegeben.

Oberstaatsanwaltschaft Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, bestätigte auf Anfrage der HNA, dass das Amtsgericht Kassel gegen einen 23-jährigen Iraker wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung Haftbefehl erlassen hat.

Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Kassel I nach Wehlheiden gebracht.

Laut Wied wird der 23-jährige Iraker dringend verdächtigt, gegen 1 Uhr in der Nacht den 30-jährigen Mitbewohner seines Zimmers mit einem spitzen Küchenmesser angegriffen zu haben. Der 23-Jährige soll bei dem Angriff alkoholisiert gewesen sein. Sein Mitbewohner habe dem Messer ausweichen können und blieb deshalb unverletzt.

Allerdings wurden zwei andere Mitbewohner durch das Messer leicht verletzt. Laut Wied wurde der Angreifer von drei Irakern überwältigt. Dabei erlitten ein 25-jähriger und ein 19-jähriger Flüchtling oberflächliche Schnittverletzungen. Hintergrund der Tat sei nach ersten Ermittlungen ein vorangegangener Streit zwischen den Männern gewesen, so Wied.

Unabhängig von dem Vorfall soll die Zahl der Sicherheitsleute in der Pommernanlage verdoppelt werden, „weil auch die Zahl der Asylbewerber wächst“, sagt Landkreis-Sprecherin Ute Jäger. Dies solle in den nächsten Tagen geschehen. Künftig sollen dann tagsüber zwei und nachts vier Security-Mitarbeiter im Einsatz sein.

Im Oktober 2015 hatte es in der Unterkunft eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten gegeben. Dabei war auch Alkohol im Spiel gewesen. Derzeit sind 700 Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft untergebracht, die Größte im Kreis Kassel.

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Kassel: Diebestrio aus Nachtzug muss hinter Gitter

Kassel-Wilhelmshöhe. Bundespolizisten schnappten an Heiligabend in einem Nachtzug aus Frankfurt/Main drei mutmaßliche Diebe. Beim Halt in Kassel-Wilhelmshöhe gegen 6 Uhr klickten die Handschellen. Keine schöne Bescherung hatten fünf Reisende des City-Nightliners, darunter auch ein 63-Jähriger aus Immenhausen (Landkreis Kassel).

Die 18 bis 25 Jahre alten Männer sollen die Fahrgäste auf der Fahrt von Frankfurt/Main nach Kassel zum Teil im Schlaf bestohlen haben. Sie entwendeten mehrere Smartphones, einen Laptop, ein Tablet sowie diversen Schmuck.

Der Gesamtwert wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Die Gegenstände wurden bei den folgenden Durchsuchungen sichergestellt und inzwischen an die Besitzer zurückgegeben.

Nach den ersten polizeilichen Maßnahmen kamen die Festgenommen in den Gewahrsam der Polizei. Auf richterliche Entscheidung mussten die Männer zum Zweck der Untersuchungshaft am Folgetag in die Justizvollzugsanstalt Kassel. Hier müssen sich die Langfinger u. a. wegen Bandendiebstahls verantworten.

Das Trio ist wegen ähnlicher Delikte bereits mehrfach in Erscheinung getreten und gilt als polizeibekannt. Alle drei sind Asylbewerber aus dem Märkischen Kreis, Nordrhein-Westfalen. (ots)

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Jugendliche an Endhaltestelle Ihringshäuser Straße sexuell belästigt | Fasanenhof

Fasanenhof. Ein 16-jähriges Mädchen aus Fuldatal ist am Dienstagmorgen an der Endhaltestelle Ihringshäuser Straße sexuell belästigt worden.

Die Polizei fahndet jetzt nach einem jungen Mann mit nordafrikanischem Aussehen und bittet um Zeugenhinweise.

Die 16-Jährige stand gegen 6 Uhr an der Haltestelle und wartete auf den Bus. Plötzlich kam ein Mann auf sie zu und berührte sie an mehreren Stellen unsittlich. „Die Jugendliche reagierte richtig und schrie laut um Hilfe“, berichtet Polizeisprecher Jürgen Wolf. Sofort eilten Passanten herbei und vertrieben den Täter. Einer der Helfer versuchte noch, den Mann zu verfolgen, verlor ihn aber aus den Augen.

Die Kasseler Kripo ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs einer Jugendlichen. Die Ermittler bitten die Passanten, die dem Mädchen geholfen haben, sowie weitere Zeugen um Hinweise.

Täterbeschreibung: 20 bis 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß, nordafrikanisches Aussehen, schwarze kurz gelockte Haare, bekleidet mit einer blauen Sweatshirtjacke, einer schwarzen Lederjacke, dunklen Jeans und hellen Schuhen.

Hinweise an die Polizei: Tel. 0561/91 00.

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Quelle: Jugendliche an Endhaltestelle Ihringshäuser Straße sexuell belästigt | Fasanenhof

Bahnhof Gießen: Schlägerei unter Asylbewerbern beschäftigt die Polizei | Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Kassel

Quelle Bundespolizei

Gießen (ots) - Drei Festnahmen und zwei leicht verletzte Personen, davon eine Bundespolizistin, sind das Ergebnis eines gemeinsamen Einsatzes von Beamten der Bundes- und Landespolizei am vergangenen Sonntag im Bahnhof Gießen.

Am Sonntag, gegen 1 Uhr, bemerkten Bundespolizisten die Schlägerei einer zehnköpfigen Gruppe algerischer Staatsangehöriger am Bahnsteig 2 und 3. Zum Teil flogen auch Glasflaschen.

Die Männer, Asylbewerber aus Solms, Groß-Gerau, Riedstadt und dem Lahn-Dill-Kreis, wollten ursprünglich mit dem Zug nach Frankfurt/Main fahren.

Ein 30-Jähriger und ein noch Unbekannter sprangen in das Gleis und setzten dort ihre Auseinandersetzung fort. Bei Eintreffen der Beamten beendeten beide die Schlägerei. Kurz darauf entflammte erneut eine gewalttätige Auseinandersetzung innerhalb der Gruppe. Infolgedessen versuchte ein 28-Jähriger den 30-Jährigen mit zwei abgebrochenen Glasflaschen zu verletzen.

Durch das Einschreiten der Bundespolizisten konnte der Angriff gestoppt werden. Ein äußerst aggressiv agierender 19-Jähriger versuchte die Festnahme der beiden Landsleute zu verhindern. Um die folgenden polizeilichen Maßnahmen durchsetzen zu können, war der Einsatz weiterer Polizisten erforderlich. Alle Randalierer wurden mit Handschellen gefesselt.

Dank der Unterstützung von sechs Kollegen der Polizei Gießen hatten die Beamten die Lage im Griff.

Gegen die drei Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kamen alle wieder frei.

Bereits gegen 18.30 Uhr mussten die Beamten vom Bundespolizeirevier Gießen wegen einer Schlägerei zwischen zwei 18 und 23 Jahre alten Männern aus Pakistan einschreiten.

Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0172/8101945
E-Mail: bpoli.kassel.presse[email protected]
http://www.bundespolizei.de

Quelle: BPOL-KS: Bahnhof Gießen: Schlägerei unter Asylbewerbern beschäftigt die Polizei | Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Kassel

Vergewaltigungsvorwurf: Syrer in U-Haft 

Kassel. Ein 36-Jähriger aus Syrien wird verdächtigt, Anfang November eine 20-Jährige aus Syrien in der Flüchtlingsunterkunft an der Johanna-Vogt-Straße vergewaltigt zu haben.Das bestätigte Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, am Mittwoch auf Nachfrage der HNA. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittele gegen den 36-Jährigen wegen des Verdachts einer Vergewaltigung, die er in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge an der Marbachshöhe am 6. November begangen haben soll.

Laut Wied soll der Beschuldigte am späten Abend des Tattages die 20-jährige syrische Staatsangehörige sexuell missbraucht haben. Der Beschuldigte streite die Tat ab. Er befinde sich allerdings aufgrund des dringenden Verdachts der Vergewaltigung seit dem 9. November in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen dauerten an und „liefen ganz normal“ wie bei jedem anderen Tatverdächtigen. Wenn sich der Verdacht gegen den Mann bestätige, erfolge die Anklage, so Wied.

Rubriklistenbild: © dpa

Quelle: Vergewaltigungsvorwurf: Syrer in U-Haft | Bad Wilhelmshöhe

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